Sie kommen aus dem Gefängnis frei!

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  • Durch Leander Prem
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Sie kommen aus dem Gefängnis frei!

Äußere Freiheit bedeutet noch lange keine innere Freiheit. Aber die Mauern im Kopf sind überwindbar!

 

Privilegierte Haftbedingungen

 

Nein, ich habe die letzten 15 Jahr nicht im Gefängnis im engeren Sinne verbracht. Zumindest hatte ich am Wochenende, Abends und 30 Tage im Jahr Freigang. Die Wärter oder besser gesagt die leitenden Mithäftlinge behandeln uns insgesamt recht human und schreien Ihre Schutzbefohlenen nur selten an.

Ich konnte aus meiner Zelle neben den grauen Mauern des Innenhofs sogar etwas Himmel sehen und das Essen ist absolut in Ordnung. Letzteres werde ich sogar vermissen, vielleicht auch einige andere Dinge, die so ein geregeltes, scheinbar sicheres Leben eines Angestellten angenehm machen.

Nachdem ich vor ca. 2 Jahren meinen Ausbruch aus dem goldenen Käfig eines Konzerns durch die Gründung von Vaping Lee ernsthaft angegangen bin, ist es also endlich soweit. Die Freiheit winkt.



Personalabbau als Chance

 

“Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, unser Haus zu verlassen, hat jetzt die Gelegenheit”. Dieser Satz des Betriebsrats auf einer Personalversammlung Mitte letzten Jahres traf bei mir genau ins Schwarze.

Einige Zeit früher hätte dieses Weitere einer langen Reihe von Kostensenkungs- und Personlabbauprogrammen meines Arbeitgebers noch ein unangenehmes Gefühl in meinem Magen ausgelöst. Nun sah ich es aber als Chance.

Zumindest nachdem ich einige Tage mit mir gerungen habe. Meine tiefsitzenden Ängste, die mich viele Jahre eine Tätigkeit nachgehen ließen, die mich nicht wirklich erfüllte, verschwanden natürlich nicht über Nacht.

Aber ich wusste: Hier wird mir genau zur richtigen Zeit die Chance geboten, das Unternehmen zu verlassen und dabei noch eine finanzielle Unterstützung für den Aufbau meiner selbständigen Existenz zu erhalten.

Denn so viele Nachteil das Angestellten Dasein auch hat, seinen Lebensunterhalt im E-Commerce zu verdienen, ist eine ganz andere Herausforderung. Dennoch entschied ich, diese Herausforderung weiteren Jahren in einem Job,  der mich weder erfüllt noch inspiriert, vorzuziehen. 

Als ich mit meinem Anliegen bei meiner Vorgesetzten vorstellig wurde, war -wie nicht anders zu erwarten- noch ein langer und zäher Prozess zu abzusolvieren bis die Sache in trockenen Tüchern war.

Aber nun ist es endlich soweit: Die Ketten sind gesprengt und ich werde den Weg ohne Sicherheitsleine weiter gehen.



Und die Kollegen?

 

Wie haben die Kollegen reagiert, als sie hörten, dass ich das Unternehmen verlassen werde und mich beruflich noch dazu einem seltsamen Gerät namens Vaporizer widmen will?

Erstaunlich positiv! Es stellte sich sogar heraus, dass etliche Kollegen meinen Schritt nachvollziehen und sich selbst den Ausstieg vorstellen können. Es gibt also offensichtlich viele Menschen, die sich als winziges Rädchen in einer gigantischen Maschine nicht wirklich wohlfühlen.

Gerade konservative, hierarchische Konzerne werden sich verändern müssen um Mitarbeiter gewinnen und halten zu können. Die besser Bezahlung und andere Privilegien werden die Menschen auf Dauer nicht ausreichend motivieren.

Apropos Kollegen:  So sehr mich auch die unsägliche Bürokratie und Schwerfälligkeit eines Konzerns bedrückt, so sind es doch Menschen, die diese umsetzen (müssen). Diese Kolleginnen und Kollegen machen die Arbeit meist erträglich und hellen den grauen Büroalltag auf. Ganz nach der Devise: Geteiltes Leid ist halbes Leid! 

 


Endlich im richtigen Gewässer

 

Meine volle Aufmerksamkeit und Energie kann ich nun auf das richten, was mir wirklich liegt und Spaß macht. Ich fühl mich wie ein Fisch, der lange im falschen Gewässer gehalten wurde und endlich seinen wahren Lebensraum entdeckt.

Solange ich nur im trüben Tümpel schwamm und den klaren aber reißenden Gebirgsbach nur als gefährlichen Ort kannte, war mir nicht bewusst, dass ich im falschen Teich schwimme. Seit ich aber den Sprung gewagt habe, kommt mir mein alter beruflicher Lebensraum noch unangenehmer vor.

So fiel es mir umso schwerer immer wieder in das sauerstoffarme Gewässer eines Großkonzerns zu springen und ich freue mich darauf die klaren, frischen aber auch unvorhersehbaren Stromschnellen der Selbständigkeit zu überwinden. Aber was hielt mich über viele Jahre im falschen Teich?



Das Gefängnis im Kopf

 

Meine Gefängnis-Analogie hat natürlich eine klare Schwäche. Auch wenn das Leben in einem großen hierarchisch-organisierten Konzern durchaus gewisse Parallelen zur Justizvollzugsanstalt aufweist -nicht umsonst spricht man von Lohnsklaven- , gibt es einen entscheidenden Unterschied: Alle Mitarbeiter sind zumindest aus juristischer Sicht freiwillig hier.

Menschen, die das Glück haben in einem freien und wohlhabenden Land wie unserem zu wohnen, haben eine Fülle von Möglichkeiten. Dass wir diese Freiheit nicht nutzen, liegt am Gefängnis in unserem Kopf.

So habe ich über Jahre tief drinnen gefühlt, dass ich am falschen Platz bin und mich nicht wirklich entfalten kann.

Die massiven Betonwände in meinem Kopf haben mich aber davon abgehalten etwas zu ändern. Sie bestehen aus Glaubenssätzen, die ich über mich und die Welt hatte und habe:

  • Einen besseren Job finde ich sowieso nicht!
  • Das klappt doch eh nicht!
  • Mir geht es doch ganz gut hier?
  • Selbständigkeit ist viel zu unsicher und furchtbar anstrengend!
  • Veränderung bedeutet Gefahr.
  • Nachher werde ich es bereuen.


Diese Liste ließe sich endlos fortführen. Auch wenn die Aussagen an sich nicht alle falsch sind, so begrenzen sie unseren Handlungsspielraum. Sie dienen uns als Ausreden nicht zu handeln. Meist muss der Leidensdruck groß genug sein, damit wir anfangen die inneren Mauern einzureißen und endlich erkennen, dass es weniger äußere Mauern gibt, als wir denken.

Bei mir war es die Tatsache, dass  die erste Halbzeit meines Lebens langsam zu Ende ging und mit klar wurde, dass ich in der Zweiten das Spiel drehen will.



Es gibt nicht das richtige Wasser sondern nur Dein richtiges Wasser?

 

Meine Darstellung vom Konzernleben oder dem Dasein als Angestellter ist natürlich absolut subjektiv. Es geht mir auch nicht darum, hier eine Rangfolge oder Wertigkeit der Beschäftigungsformen aufzustellen.

So  gibt es (wenn auch wenige) Menschen, die in einem großen Konzern genau richtig aufgehoben sind. Wenn Konzerne es schaffen, Mitarbeiter intrinsisch zu motivieren, nicht durch Geld sondern durch ein gemeinsames erstrebenswertes Ziel, kann die Arbeit dort auch erfüllend sein.

Alternativen sind in ein kleines, persönlicheres Unternehme zu wechseln oder eine Tätigkeit aufzunehmen, in der man weitgehend autonom ist. Radikaler wäre der Entschluss Haus und Hof zu verkaufen, um die Welt zu bereisen oder am Busen der Natur als Selbstversorger zu leben.

Für jeden gibt es eine Umgebung, in der er sich wohlfühlt und wachsen kann und für jeden ist es eine Andere. Im Laufe des Lebens kann sich das geeignete Habitat auch immer wieder ändern.

Ob Du im Moment im richtigen oder falschen Wasser schwimmst, merkst Du wenn Du auf Deine tiefe innere Intuition hörst. Die rationalen Stimmen in Deinem Kopf oder auch besorgte Familienangehörige und Freunde sind hingegen meist nicht die geeigneten Ratgeber.

Ohne selbst in den Bedenkenträger-Modus zu fallen, will ich eins hinzufügen:

Jede Medaille hat zwei Seiten und es gibt keine Lebens- oder Berufsform, die keine Schattenseiten hat. Das zeigt sich an etlichen berühmten, reichen, von uns bewunderten oder gar beneideten Menschen, die dennoch verzweifelt und unglücklich sind. In den Medien kann man täglich darüber lesen.

Eine (für Dich!!) sinnvolle und erfüllende Aufgabe ist aber ein wichtiges Fundament für Zufriedenheit und Glück.

 


Der Dank gilt Dir!

 

Das ich diesen Schritt nun gehen kann, habe ich Euch zu verdanken. Eure vielen ermutigenden E-Mails, Kommentare und persönliche Gespräche sind die beste Motivation. In 2 Jahren mit Vaping Lee habe ich das Vielfache an aufbauenden und lobenden Worten bekommen wie in 15 Jahren als Konzernmitarbeiter.

Neben diesem so wichtigen mentalen Rückhalt, haben sich auch etliche von Euch entschlossen mir Vertrauen zu schenken und eine Bestellung bei Vaping Lee aufzugeben. Jede Bestellung ist in Zeiten von einem allmächtigen Amazon und einer Vielzahl von weiteren Angeboten ein echter Vertrauensbeweis. Ist doch das günstigere Angebot nur einen Klick weit entfernt.

Vielen Dank für eure bisherige und künftige Unterstützung! Ich werde alles tun um euer Vertrauen zu rechtfertigen!

Falls Du merkst, dass es auch für Dich Zeit ist die Sie-kommen-aus-dem-Gefängnis-frei-Karte zu ziehen, wünsche ich Dir viel Kraft und Mut für die bevorstehenden Veränderungen.



Euer Lee

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