Fundamentals First

Fundamentals First

Wie paralysiert stand ich anfangs vor den unüberwindlichen Herausforderungen des E-Commerce.
Bis mir klar wurde:
Auf die Basis kommt es an!

Vor etwa einem Jahr entschloss ich mich neben meinem drögen Angestelltendasein eine erfüllende und selbstbestimmte Tätigkeit zu beginnen.

 

Ich hatte vor einen Onlineshop zu eröffnen und recherchierte also über Shopsystem, Ecommerce, Steuer, Gewerbeanmeldung und vieles mehr.

Aber ich brachte fast nichts voran, traf keine Entscheidungen.

Ich stand vor einem großen Berg und war unfähig konsequent die Schritte zu gehen, die notwendig sind um langsam aber sicher die ersten Anhöhen zu erreichen.

 

 

 

 

Resignation im goldenen Käfig

 

Nachdem ich vor ca. 10 Jahren durch eine Festanstellung in einem großen Konzern sicheres Fahrwasser erreicht hatte, trat das ein was Sicherheit mit vielen Menschen macht.

Die Freude jetzt Teil eines angesehenen Konzerns zu sein wich langsam der trägen Antriebslosigkeit, die eintritt wenn man ziellos ist.

Fehlende Eigenreflektion und tief sitzende Ängste führten dazu, dass ich Werte der Gesellschaft lebte, die ich damals für meine eigenen hielt.

Was den nicht unerheblichen Lebensbereich Beruf betrifft, wurde ich ab diesem Zeitpunkt gelebt und lebte nicht mehr selbst.

 

Über die Jahre spürte ich eine zunehmende Unzufriedenheit. Ein Teil von mir realisierte, dass die bürokratischen, undurchsichtigen Strukturen eines Konzerns, in dem Seilschaften und Eigendarstellung meist vor Kundennutzen und Kreativität geht, nicht das richtige berufliche Umfeld für mich sind.

Zu einer wirklichen Veränderung meiner Situation konnte ich mich aber nicht aufraffen.

Berufliche Veränderung erlebte ich nur durch die üblichen Umstrukturierungen, die große Unternehmen offensichtlich lieber betreiben als sich auf den Kunden zu konzentrieren.

Ein halbherziger Versuch zumindest innerhalb des Konzerns zu wechseln scheiterte. Offensichtlich hatte man mir angesehen, dass ich nicht wirklich vom Regen in die Traufe wollte und mir abgesagt. Ich war nicht besonders traurig.

Etwas Eigenes zu machen, hielt ich für unglaublich kompliziert und anstrengend. Solche Träume schienen klügeren, disziplinierteren und mutigeren Menschen vorbehalten.

 

 

 

 

Wille ohne Weg

 

Nach vielen Jahren war die Frustration irgendwann groß genug und der in mir schlummernde Funke zum Glück noch nicht völlig erloschen. Ich hatte eine mich begeisternde Geschäftsidee gefunden und wollte mir Schritt für Schritt den Weg in die Freiheit bahnen.

Aber die lange Zeit als Angestellter, hatte ihre Spuren hinterlassen. Während ein Arbeitnehmer in erster Linie Zeit gegen Geld tauscht geht diese Rechnung für einen Selbständigen nicht auf. Hier zählt nur das Ergebnis egal wie lange Du daran gearbeitet hast.

Nicht fähig Projekte komplett aus eigenem Antrieb durchzuziehen, trat ich auf der Stelle. Mein Alltag war Teil des Problems: Ich stand irgendwann zwischen acht und neun auf, quälte mich in und durch die Arbeit und endete Abends vor dem Fernseher um Serien zu schauen oder Playstation zu spielen.

 

 

 

 

Du bist das Fundament Deines Unternehmens

 

Sicher widmete ich meinen Plänen gelegentlich Zeit indem ich fachliches Wissen recherchierte. Da es jedoch an der Umsetzung haperte, erkannte ich endlich, dass ich um jemals etwas auf die Straße zu bringen, viel weiter unten anfangen mußte, beim Fundament.

 

Genauer gesagt, verdanke ich diese Erkenntnis dem Internet. In diesem genialen Medium kann, im Gegensatz zu den meisten anderen Informationsquellen, jeder ohne nennenswerte Hürden seine Botschaft verbreiten.

Hier fand ich Meinungen und Lebensentwürfe die nicht meine Ängste, Zweifel und Vorurteile untermauerten sondern mir eine völlig neue Sichtweise eröffneten.

 

Wenn man über Unternehmertum recherchiert, stößt man zwangsläufig früher oder später auch auf Themen wie produktives Arbeiten und Persönlichkeitsentwicklung.

So ging es mir zum Glück auch und ich fing an Podcasts und Blogartikel über diese Themen aufzusaugen, wie ein Vedurstender der endlich eine Oase erreicht.

Was die Umsetzung all der nützlichen Tipps und Tools betrifft, bin ich sicher noch ganz am Anfang und anders als beim Hausbau wird das Fundament niemals fertig sein.

Folgende Bausteine stellten sich für mich aber als Grundlagen für ein produktiveres und letztendlich auch glücklicheres Leben heraus.

 

 

 

 

 

Guter Treibstoff und tägliche Ausfahrten

 

Auf unserer Gesundheit basiert natürlich unsere Handlungsfähigkeit und unser Energielevel.

Anders als unsere Autos, betanken wir uns selbst häufig nicht mit gutem, hochwertigem Treibstoff. Dabei ist dafür keine komplizierte oder radikale Ernährungsweise notwendig, sondern nur ein paar simple Regeln:

 

  • wenig Zucker
  • nicht zu viele Kohlenhydrate
  • viel Gemüse und Obst
  • nicht ständig, sondern regelmäßig und maßvoll essen
  • viel Wasser trinken

 

Nur durch den weitgehenden Verzicht auf Zucker verlor ich einige überflüssige Pfunde. Um mein Gewicht zu halten achte ich jetzt, nicht ohne immer wieder zu straucheln, auf diese einfachen Regeln.

Die mindestens ebenso notwendige Bewegung, kann man in den Alltag integrieren. So fahre ich schon immer fast überall hin mit dem Rad und ergänze diesen Ausdauersport durch regelmäßige, einfache Übungen wie Liegestützen und Co. Hier hilft uns zum Glück wieder die moderne Technik mit zahlreichen Trainings Apps.

Abgesehen von dem erfreulichen Gewichtsverlust, hatte dieser erste Sieg über meinen inneren Schweinehund noch viel wichtigere Auswirkungen.

Durch das erfolgreiche Loswerden einiger überflüssiger Kilos, die ich viele, viele Jahre mit mir rumgeschleppt hatte, erkannte ich dass auch bei mir Veränderungen möglich sind. Das Vertrauen in mich selbst stieg. Ich war in diesem Bereich nicht mehr hilfloses Opfer meiner Begierden sondern fing an Verantwortung für mich zu übernehmen.

 

 

 

 

Zum Angewöhnen

 

Vielleicht liegt es daran, dass ich seit Jahren Angestellter bin, jedenfalls schaffte ich zunächst nicht, an meinem Traum vom eigenen Unternehmen regelmäßig und konsequent zu arbeiten. Auch wenn Du einem Traum folgst kommen immer wieder Tiefs und Zweifel. Die Anfangseuphorie verflog und ich schaute paralisiert auf die vielen, großteils noch vollkommen unklaren Aufgaben vor mir.

Seit Jahren war ich es gewohnt zu bestimmten Zeiten zu arbeiten um zu anderen frei zu haben. Diese tief verwurzelte Gewohnheit wende ich nun auch auf meine selbständige Tätigkeit an. Ich gab mir selbst bestimmte Arbeitszeiten zu denen ich an meinen Zielen arbeite. Zugegeben fehlt es in dieser Zeit des öfteren an Effektivität aber es geht dennoch etwas voran.

 

Meinen Traum ein freies Leben ohne Chef zu führen kann ich also nur erreichen indem ich mich selbst führen lerne und mir klare Regeln vorgebe. Das Einhalten dieser Regeln führt zu Gewohnheiten, über die ich nicht mehr nachdenken muss, die mich sozusagen auf Autopilot meinen Zielen näher bringen.

Das widerspricht sicher dem Bild vom hochmotivierten Unternehmer der rund um die Uhr für sein Ding arbeitet. Solche Menschen mag es vereinzelt geben. Für alle anderen sind gute Gewohnheiten der Schlüssel zum Erfolg.

 

Motivation ist ein störrischer Esel, der macht was er will und den man immer wieder anschieben muss.

Gewohnheiten hingegen sind treue Arbeitspferde die unaufgefordert unermüdlich ihre Runde drehen.

 

 

 

 

Es meint es ja nur gut

 

Das Wort Achtsamkeit klingt etwas esoterisch und spirituell aber lass dich davon nicht beeindrucken. Dich und Deine Gedanken ständig selbst zu beobachten ist das Mittel für Alles.

Ich bin noch ganz am Anfang dieses Weges aber eins weiß ich schon jetzt: Diese Fähigkeit verleiht Dir Superkräfte.

 

Die Auswirkungen gehen weit über das unternehmerische Feld hinaus. Wenn Du Deine Gefühle wie Angst und Aggression beobachtest, bevor Du handelst, bist plötzlich Du der Chef und nicht mehr Dein Unterbewusstsein.

Unser Unterbewusstsein ist sehr wichtig und sinnvoll um uns zu beschützen. Es hat sich aber seit der Steinzeit nicht entwickelt und denkt immer noch, dass wir von hungrigen Raubtieren und vielen weiteren Gefahren umgeben sind.

Schutz vor diesen Gefahren bietet die Gruppe. Eine große Angst unseres Unterbewusstseins ist deshalb, dass unser Stamm uns nicht mehr lieb hat, uns ausschließt. Viele von uns beherrscht die Angst irgendetwas zu tun oder zu lassen, dass den von der Gesellschaft uns eingetrichterten Werten widerspricht.

Dieses Unterbewusstsein wirst Du nie komplett zum Schweigen bringen. Es ist viel zu tief in uns verwurzelt und hat auch seine Berechtigung. Aber Du kannst lernen es zu beobachten, und seinen häufig auf Angst, Gier oder Aggression beruhenden Befehlen nicht blind zu gehorchen.

 

Wenn uns nicht wirklich gerade eine giftige Schlange um die Ecke bringen will, sondern wir beispielsweise unseren Kollegen mitteilen wollen, dass wir vorhaben künftig Vaporizer zu verkaufen statt den Rest unseres Lebens für die Träume der Shareholder zu arbeiten, sollten wir die Schreie des Unterbewusstseins, wie  

 

“Was werden die nur über mich denken”

“Jeder wird mich schief anschauen”

"Schaffe ich das überhaupt?"

 
 

durchaus wahrnehmen, die verstörende Botschaft aber bewusst ignorieren.

 

Es wird uns deswegen niemand umbringen, liebes Unterbewusstsein! Auch wenn Du das glaubst. Mit der Zeit merkt das Unterbewusstsein, dass alles halb so wild und Schreien sinnlos ist.

 

 

 

 

Von den Besten lernen

 

Diese relativ einfachen Erkenntnisse für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben fehlten mir viele Jahre und ich lebte in dem deprimierenden Glauben, dass ich nicht zu denen gehöre die etwas auf die Beine stellen können, sondern meiner eigenen Trägheit hilflos ausgeliefert bin.

Derzeit ist mir zumindest äußerlich noch kein großer Erfolg beschieden und ich arbeite nach wie vor teilzeit für jenen Konzern. Mit  meinem Onlineshop für Vaporizer kann ich noch nicht annähernd meine Familie und mich ernähren.

Allein das Kennenlernen so wichtiger Werkzeuge zum Stabilisieren und Verstärken des persönlichen Fundaments waren es aber wert den ersten Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen.

 

Außerdem vertraue ich meinen Vorbildern und Ratgebern, die mich u. a. folgendes gelehrt haben:

 

Unternehmertum ist ein Marathon und kein Sprint!

 

Durchhaltevermögen und Leidenschaft sind Grundlagen des Erfolgs.

 

Gebe zuerst, der Rest kommt von selbst!

 

 

Bei dauerhaft ausbleibendem Erfolg werde ich sie aber persönlich aufsuchen und zur Rede stellen:

 

 

 

Falls sich einer von Euch Botschaftern eines glücklicheren Lebens tatsächlich hierher verirren sollte:

 

Danke, dass ihr eure tiefgreifenden Erkenntnisse mit der Welt teilt.

Ihr habt mir die Augen geöffnet und meine Fähigkeit zu Handeln geweckt.

 

Falls Du liebe/r Leser/in Dich in Teilen meines Textes wieder erkennst, hoffe ich Dir einen ersten Anstoß gegeben zu haben. In Dir steckt mehr als Du denkst. Es ist oft nur verschüttet von unnötigen Ängsten, Zweifeln und Sorgen.

 

 

Euer Vaping Lee

Kommentare

  1. sandammeer sandammeer

    Danke für diese wertvolle Arbeit!
    Um es gleich vorwegzunehmen: weder rauche ich, noch dampfe ich, noch nehm ich sonst etwas. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass diese Geräte in der Phythotherapie noch eine große Rolle spielen werden. Von daher sehr weitblickend auf dieses Pferd zu setzen und diesen Schritt zu gehen. Weiterhin viel Erfolg!

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